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Text von Johann-Friedrich Jeurink,
Chefredakteur medizin heute
Wenn von langjähriger Zusammenarbeit die Rede ist, denkt man, da ist alles in seinem alten Trott gelaufen. Umso überraschter kann man feststellen, dass dies für die gemeinsame Wegstrecke der Redaktion medizin heute und dem Fotografen Dieter Klein nicht zutrifft, dass man rückblickend mit Freude das Gegenteil feststellen kann.
Angefangen hat es mit Fotoreportagen, schon bald kamen neben eigenen Fotografen-Angeboten gezielte Auftragsarbeiten dazu. Ob es sich um einzelne Sachfotos oder Fotoproduktionen handelte, immer hat Dieter Klein die Wünsche und Ziele der Redaktion umgesetzt, häufig genug dabei die Foto-Ideen der Redaktion weiter entwickelt.
Die schnelle Verfügbarkeit und Lieferung, selbst unter schier unmöglich erscheinenden Terminvorgaben, dazu das Verständnis des Fotografen für die besonderen Belange der mh-Redaktion, das alles sind Pfeiler dieser langen Zusammenarbeit. Etliche Titelbilder und Aufmacher der medizin heute stammen aus dem Atelier Dieter Klein, der gewiß in vielen Fällen dabei von Kopfschmerzen geplagt war, angesichts der Wunschvorgaben der Redaktion.
Die Verlässlichkeit ließ es überdies zu, dass Dieter Klein für die medizin heute auch originelle Fotoproduktionen anfertigte - ein Beispiel dafür ist die Serie Bibelkuchen, in eigener Stilrichtung, weit weg von der typischen Food-Fotografie. Natürlich gab es auch Experimente, die nicht immer Zustimmung fanden. Konstruktive, kritische Auseinandersetzung bei der Konzeption in Fotos zu übersetzender Themeninhalte liefen hart, aber immer fair ab.
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Ein besonderer Meilenstein in der Zusammenarbeit war ohne Frage die 1996 eingeführte Elektronische Bildbearbeitung auf Basis der Digital-Fotografie. medizin heute hat dies aktiv unterstützt und seitdem von dieser frühzeitig eingeführten Innovation profitiert. Beim Relaunch der Zeitschrift hat Dieter Klein an der gegenwärtig gültigen Titelblatt-Gestaltung nachhaltig und entscheidend mitgewirkt.
15 Jahre Zusammenarbeit zwischen einer Redaktion und einem Fotografen sprechen eigentlich für sich. Zur Tatsache der immer sachlich durchgeführten Geschäftsbeziehung kommt ein persönliches Fakt hinzu: Ein Fotograf, der selbst im größten Stress und bei aller geforderten Hektik, in jeder Situation und bei jeder Gelegenheit gut gelaunt und fröhlich alle Redaktionsüberraschungen zu meistern versteht, ist ein Pfund der besonderen Art. Mensch sein und bleiben, eine Devise in der Zusammenarbeit.
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